Der „digitale Nachlass“

was passiert mit meinen digitalen daten nach dem Tod? wer erbst die online-konten und passwörter?
Heute hat fast jeder ein Online-Leben. Aber auch das ist
endlich.  © ultramansk shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Willkommen im digitalen Zeitalter! Viele unserer Aktivitäten haben sich ins Internet verlagert. Wir kaufen online ein und buchen unsere Reisen im Netz. Auch Bankgeschäfte oder Handyverträge werden mit Passwörtern im Internet abgeschlossen. Die Kommunikation läuft über E-Mail-Accounts und Providerverträge. Wir haben im WorldWideWeb diverse Konten und Accounts eingerichtet, zu denen nur wir Zugang haben. Facebook, Flickr, Google, Xing oder Youtube kennen uns bald besser als wir selbst. Die hinterlegten Inhalte, seien es Dokumente oder Fotos, greifen tief in unsere Privatsphäre ein. Doch was passiert, wenn der Kontoinhaber verstirbt?

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Damit die Erben nicht leer ausgehen

wie schreibt man ein gültiges testament? regeln für den letzten willen
Ein einziger Formfehler im Testament reicht aus, um es
ungültig zu machen. Für die Erben ist das bitter.
© logoboom_shutterstock.com

Westfälische Notarkammer. Wer ein privatschriftliches Testament schreibt, muss unbedingt eine Reihe von Regeln befolgen. Der größte Nachteil eines privatschriftlichen Testamen­tes besteht in dem Risiko, es durch Formfehler ungültig zu machen. Dazu gehört die Gefahr, zu unklar zu formulieren. Für den Laien ist das deutsche Erb­recht nicht gerade übersichtlich, das ver­führt zu Fehlern. Weil sie meist nicht sorgfältig verwahrt werden, kann es zudem es leicht passieren, dass privatschriftliche Testamente verloren gehen.

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Geben und nehmen mit dem Wohnrecht

wann sich verschenken statt vererben lohnt. wohnrecht, nießbrauch und dauerwohnrecht haben viele vorzüge und fallstricke.
Nach dem Schenken das Eigenheim selbst zu nutzen ist der
Wunsch Vieler. © Philip Lange_shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Um Steuern zu sparen, wird das Haus oder die Wohnung oft schon zu Lebzeiten weitergegeben. Eine Schenkung an die nächste Generation kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen. Doch wirklich vorausschauend ist der, der bei der Übertragung der Immobilie an seine eigene Absicherung denkt und sich gewisse Rechte einräumen lässt. Dafür stehen Betroffenen mehrere Möglichkeiten offen.

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Verantwortung übernehmen in der Partnerschaft

der partnerschaftsvertrag in der nichtehelichen lebensgemeinschaft für unverheiratete
Auch ohne Trauung abgesichert – mit einem Vertrag ist das
möglich. © Subbotina Anna_shutterstock.com

Westfälische Notarkammer. Wer nicht heiraten möchte, aber trotzdem für Sicherheit und geregelte Besitzverhältnisse sorgen will, muss selbst aktiv werden. In einem Partnerschaftsvertrag können Betroffene Regeln und Pflichten individuell festlegen. Eine vertragliche Vereinbarung lohnt sich für das Paar besonders dann, sobald die Finanzen miteinander verflochten sind oder eine Wohnung im Spiel ist. Daneben gibt es eine Reihe anderer Punkte, über die sich die Partner einigen können. Welche einzelnen das sind, liegt ganz im Ermessen des Paares.
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Erbfolge in der Patchworkfamilie selbst festlegen

wie vererbe ich klug in einer patchworkfamilie?
Frühzeitiger Rat beim Erben lohnt sich für die Familie.
© Saveliev Dmytro_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Jeder möchte, dass das Erbe einmal in die richtigen Hände fällt. Trotzdem kümmern sich nur die wenigsten um ihren Nachlass. Zwar regelt das Gesetz, wer wie viel erbt – aber ist das immer im Sinne des Erblassers? Die meisten Patchworkfamilien werden wahrscheinlich überrascht sein, wer das Erbe erhält, wenn kein Testament oder Erbvertrag vorhanden ist. Wer für den überlebenden Ehegatten aus der zweiten Ehe vorsorgen, andererseits verhindern möchte, dass Teile seines Vermögens später an Verwandte des Stiefvaters oder der Stiefmutter übergehen, sollte ein Testament oder einen Erbvertrag aufsetzen.

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Fachsymposium Patientenverfügung: Formulare aus dem Internet nicht risikolos

Wie erstelle ich eine Patientenverfügung, damit sie gültig ist?
Was muss eine Patientenverfügung aus medizinischer und
juristischer Sicht leisten? Antworten darauf gab es auf dem
Fachsymposium in Kiel.

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Beim Fachsymposium Patientenverfügung am 28.11.2017 in Kiel referierten und diskutierten Juristen und Ärzte im Universitätsklinikum vor rund dreihundert Besuchern. Professor Dr. Norbert Weiler, Facharzt für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Rechtsanwalt Dr. Klaus C. Kossen, Fachanwalt für Medizinrecht sowie Rechtsanwalt und Notar Andreas Kühnelt erörterten, wie Patientenverfügungen einerseits rechtssicher und andererseits für die Praxis umsetzbar formuliert werden können.

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Beim Vererben auf Nummer sicher gehen

Ein notarielles Testament garantiert den letzten Willen.
Wer bei der Nachlassplanung kein Risiko eingehen möchte,
sollte einen Notartermin machen. © plantic_shutterstock.com

Westfälische Notarkammer. Eine testamentarische Erbschaft wegen Formfehlern nicht antreten zu können, ist bitter. Wer seinen Erben diese Enttäuschung ersparen möchte, sollte sein Testament rechtssicher verfassen. Mit notariellen Testamenten sind Erblasser grundsätzlich auf der sicheren Seite. Wer ein privatschriftliches Testament schreibt, muss unbedingt eine Reihe von Regeln befolgen.

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Info-Abend Erbrecht: Damit das Erbe in die richtigen Hände fällt

Was muss ich beachten beim Vererben und Testament?
Was macht eine kluge Nachfassplanung aus? Tipps dazu
gaben Anwälte, Notare und Steuerberater auf dem
Info-Abend in Itzehoe.

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Unter dem Titel „Die Erbfolge selbst bestimmen“ informierten am 02.11.2017 in Itzehoe drei Experten der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer, der Notarkammer und der Steuerberaterkammer über die häufigsten Fehler beim Erben und Vererben. Am Ende des Abends wurde deutlich: Damit das Erbe in die richtigen Hände fällt, braucht es eine fundierte und frühzeitige Nachlassplanung. Viele übersehen, dass das gesetzliche Erbrecht nicht immer den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht.

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Fachsymposium Patientenverfügung: An der Schnittstelle zwischen Recht und Medizin

Wie schreibe ich eine wirksame Patientenverfügung?
Welche Kriterien eine Patientenverfügung erfüllen muss,
erörtern Juristen und Ärzte gemeinsam auf einem
Fachsymposium am 28. November in Kiel.

Jeder Mensch soll selbst bestimmen, welche medizinischen Behandlungsmethoden er wünscht. Wie aber muss der Arzt verfahren, wenn der Patient seinen Willen nicht mehr äußern kann? Für diese Fälle soll eine Patientenverfügung weiterhelfen. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Patientenverfügungen für ihre Anwendung konkret formuliert sein müssen.

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Hausverkauf zur Deckung der Pflegekosten

Haus verkaufen mit Vorsorgevollmacht
Zu der bevollmächtigten Person sollte man größtes Vertrauen
haben. © goodluz_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Damit jemand stellvertretend für eine andere Person in persönlichen Angelegenheiten handeln kann, genügt meist eine einfache schriftliche Vorsorgevollmacht. Anders verhält es sich, wenn der Bevollmächtigte ermächtigt werden soll, die Immobilie des Bevollmächtigten zu veräußern, um zum Beispiel die Heimunterbringung zu finanzieren. In solch einem Fall wird der Gang zum Notar Pflicht.

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