Info-Abend Erbrecht: Damit das Erbe in die richtigen Hände fällt

Was muss ich beachten beim Vererben und Testament?

Was macht eine kluge Nachfassplanung aus? Tipps dazu gaben Anwälte, Notare und Steuerberater auf dem Info-Abend in Itzehoe.

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Unter dem Titel „Die Erbfolge selbst bestimmen“ informierten am 02.11.2017 in Itzehoe drei Experten der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer, der Notarkammer und der Steuerberaterkammer über die häufigsten Fehler beim Erben und Vererben. Am Ende des Abends wurde deutlich: Damit das Erbe in die richtigen Hände fällt, braucht es eine fundierte und frühzeitige Nachlassplanung. Viele übersehen, dass das gesetzliche Erbrecht nicht immer den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht.

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Fachsymposium Patientenverfügung: An der Schnittstelle zwischen Recht und Medizin

Wie schreibe ich eine wirksame Patientenverfügung?

Welche Kriterien eine Patientenverfügung erfüllen muss, erörtern Juristen und Ärzte gemeinsam auf einem Fachsymposium am 28. November in Kiel.

Jeder Mensch soll selbst bestimmen, welche medizinischen Behandlungsmethoden er wünscht. Wie aber muss der Arzt verfahren, wenn der Patient seinen Willen nicht mehr äußern kann? Für diese Fälle soll eine Patientenverfügung weiterhelfen. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Patientenverfügungen für ihre Anwendung konkret formuliert sein müssen.

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Hausverkauf zur Deckung der Pflegekosten

Haus verkaufen mit Vorsorgevollmacht

Zu der bevollmächtigten Person sollte man größtes Vertrauen haben. © goodluz_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Damit jemand stellvertretend für eine andere Person in persönlichen Angelegenheiten handeln kann, genügt meist eine einfache schriftliche Vorsorgevollmacht. Anders verhält es sich, wenn der Bevollmächtigte ermächtigt werden soll, die Immobilie des Bevollmächtigten zu veräußern, um zum Beispiel die Heimunterbringung zu finanzieren. In solch einem Fall wird der Gang zum Notar Pflicht.

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Teilungserklärung kann Kaufentscheidung beeinflussen


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Westfälische Notarkammer. Wem gehört was? Und wer muss wofür zahlen? Wie ist es um die Harmonie in dem Mehrfamilienhaus bestellt, in dem eine Wohnung zum Verkauf steht? Über diese Dinge sollten Interessenten vor dem Kauf der Immobilie unbedingt Bescheid wissen. Die Teilungserklärung gibt Aufschluss darüber. Sie sorgfältig zu sichten, ist unerlässlich, denn das Dokument kann eine Kaufentscheidung durchaus beeinflussen. Als „Grundgesetz“ einer Eigentümergemeinschaft sind in ihr zum Beispiel die Kostenverteilung oder die Stimmenrechte bei der Eigentümerversammlung geregelt. Aber auch andere Unterlagen sind wichtig.

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Erben? Nein, Danke.


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Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Wer vom bislang unbekannten Großonkel ein Vermögen erbt, darf sich glücklich schätzen. Doch nicht immer wird nur Erfreuliches vererbt, denn zur Erbschaft können auch Schulden gehören. Für Erbschulden haftet der Erbe unbegrenzt, also auch mit seinem eigenen Vermögen. Ein überschuldeter Nachlass ist daher ein triftiger Grund, die Erbschaft auszuschlagen. Auch wenn der Nachlass gleich an die übernächste Generation gehen soll, oder der hinterlassene Erbteil eines Ehegatten oder Abkömmlings tatsächlich weniger wert ist als der Pflichtteil, sollte das Erbe ausgeschlagen werden.

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Lebensversicherungen im Todesfall

Lebensversicherungen im Todesfall

Bezugsberechtigter und Erbe sind nicht immer die gleichen Personen. © Stock Rocket_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Altersvorsorge ist für viele Bürger in der heutigen Zeit eines der drängendsten Themen. Lebensversicherungen gelten nach wie vor als beliebtes Mittel zur Vermögensanlage und zur Absicherung im Alter. Versicherungsnehmer sollten jedoch den Begriff der Vorsorge weiterdenken und sich die Frage stellen, was mit dem angesparten Kapital geschehen soll, wenn vor dem vertraglich vereinbarten Auszahlungszeitpunkt der Todesfall eintritt.

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Vertrauen ist das A und O


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Westfälische Notarkammer. Eine Vorsorgevollmacht ist Vertrauenssache. Denn sobald der Vollmachtgeber betreuungsbedürftig geworden ist, erhält der Bevollmächtigte einen großen Einfluss auf dessen Leben. Bei der Auswahl, sollte sich der Betroffene absolut sicher sein, dass sein Vertrauen nicht missbraucht wird. Wichtig ist auch, mit der ausgewählten Person vorab zu sprechen, ob sie diese Aufgabe im Ernstfall übernehmen will.

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Abgesichert auch ohne Trauschein


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Notarkammer Berlin. Wer in einer „wilden Ehe“ lebt, ist vor dem Gesetzgeber nicht als rechtliche Gemeinschaft legitimiert. Um sich die Rechte gegenüber Dritten zu sichern, sollten unverheiratete Paare daher einen Partnerschaftsvertrag abschließen. Die Ausgestaltung des Vertrags liegt im Ermessen des Paares.

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Ein starkes Band


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Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Eheleute entscheiden sich häufig dafür, dass Kinder und nahe Verwandte erst dann erben sollen, wenn der länger lebende Ehegatte verstorben ist. Dahinter steht der weit verbreitete Wunsch, den Partner nach dem eigenen Tod abgesichert zu wissen. Um das zu erreichen, können Ehegatten oder Paare eingetragener Lebensgemeinschaften ein gemeinschaftliches Ehegattentestament verfassen. Darin setzen sich die Ehepartner wechselseitig zu Alleinerben ein.

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Große Nachfrage nach ZVR-Card


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 Westfälische Notarkammer. Immer mehr Menschen sind aufgrund von Altersverwirrtheit, Krankheit, Unfällen oder Behinderung nicht mehr in der Lage, über die eigenen persönlichen und finanziellen Belange zu entscheiden. Derzeit werden über eine Million Bürger von einem gerichtlich bestellten Betreuer unterstützt. Wer sich auch für den Notfall seine Selbstbestimmung erhalten will, sollte bereits in gesunden Tagen vorsorgen und eine Vorsorgevollmacht erteilen. Und diese sollte man gleich in das Zentrale Vorsorgeregister des Bundesnotarkammer (ZVR) eintragen lassen.

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