Vertrauen ist das A und O


© Photographee.eu_shutterstock.com

Westfälische Notarkammer. Eine Vorsorgevollmacht ist Vertrauenssache. Denn sobald der Vollmachtgeber betreuungsbedürftig geworden ist, erhält der Bevollmächtigte einen großen Einfluss auf dessen Leben. Bei der Auswahl, sollte sich der Betroffene absolut sicher sein, dass sein Vertrauen nicht missbraucht wird. Wichtig ist auch, mit der ausgewählten Person vorab zu sprechen, ob sie diese Aufgabe im Ernstfall übernehmen will.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Vorsorge, Vorsorgevollmacht | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Vertrauen ist das A und O

Abgesichert auch ohne Trauschein


© Vijayaraghavan Sriram_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Wer in einer „wilden Ehe“ lebt, ist vor dem Gesetzgeber nicht als rechtliche Gemeinschaft legitimiert. Um sich die Rechte gegenüber Dritten zu sichern, sollten unverheiratete Paare daher einen Partnerschaftsvertrag abschließen. Die Ausgestaltung des Vertrags liegt im Ermessen des Paares.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Familienrecht | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Abgesichert auch ohne Trauschein

Ein starkes Band


© Robert Kneschke_shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Eheleute entscheiden sich häufig dafür, dass Kinder und nahe Verwandte erst dann erben sollen, wenn der länger lebende Ehegatte verstorben ist. Dahinter steht der weit verbreitete Wunsch, den Partner nach dem eigenen Tod abgesichert zu wissen. Um das zu erreichen, können Ehegatten oder Paare eingetragener Lebensgemeinschaften ein gemeinschaftliches Ehegattentestament verfassen. Darin setzen sich die Ehepartner wechselseitig zu Alleinerben ein.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erbrecht | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Ein starkes Band

Große Nachfrage nach ZVR-Card


© Melpomene_shutterstock.com

 Westfälische Notarkammer. Immer mehr Menschen sind aufgrund von Altersverwirrtheit, Krankheit, Unfällen oder Behinderung nicht mehr in der Lage, über die eigenen persönlichen und finanziellen Belange zu entscheiden. Derzeit werden über eine Million Bürger von einem gerichtlich bestellten Betreuer unterstützt. Wer sich auch für den Notfall seine Selbstbestimmung erhalten will, sollte bereits in gesunden Tagen vorsorgen und eine Vorsorgevollmacht erteilen. Und diese sollte man gleich in das Zentrale Vorsorgeregister des Bundesnotarkammer (ZVR) eintragen lassen.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Vorsorge, Vorsorgevollmacht | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Große Nachfrage nach ZVR-Card

Augen auf bei Rechtsdokumenten aus dem Internet


© Image Point Fr_shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Schnell, günstig und unkompliziert – damit werben zahlreiche Online-Portale, die bei der Erstellung von Rechtsdokumenten helfen. Das Angebot klingt reizvoll. Doch es birgt Gefahren und ist längst nicht für jede Lebenslage geeignet. Ob das Ergebnis wirklich rechtssicher ist und der aktuellen Lebenssituation entspricht, ist fragwürdig. Komplexere und umfassendere Sachverhalte, wie Testamente, Patientenverfügungen oder Vorsorgevollmachten sollten mit einem Notar besprochen werden. Dieser hat einen besseren Überblick über die aktuelle Rechtslage.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rund um den Notar | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Augen auf bei Rechtsdokumenten aus dem Internet

Notare entwickeln wirkungsvolle Behindertentestamente


© tanya-vashchuk_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Eltern behinderter Kinder stehen oft vor einem erbrechtlichen Dilemma: Sie können sich nicht sicher sein, dass Erbschaften oder Vermächtnisse aus ihrem Vermögen dem behinderten Kind zugutekommen. Denn die Träger von Sozialleistungen erheben Ansprüche auf das geerbte Vermögen des behinderten Leistungsbeziehers.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erbrecht | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Notare entwickeln wirkungsvolle Behindertentestamente

Eheverträge dürfen Partner nicht benachteiligen


© SimonTheSorcerer_shutterstock.com

Westfälische Notarkammer. Ein Ehevertrag muss immer fair sein und dies ist er nur, wenn er „die Lasten“ einbezieht, die von den Ehepartnern während der Ehe in Kauf genommen worden sind. Wichtig ist, dass der Vertrag durch beide Eheleute freiwillig aufgesetzt wurde. Dies kann beispielsweise angezweifelt werden, wenn die Frau bei Abschluss des Ehevertrages schwanger war und der Mann auf diese Weise einen besonderen Druck auf seine Partnerin ausüben konnte.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Familienrecht | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Eheverträge dürfen Partner nicht benachteiligen

Vertrauensperson spielt wichtige Rolle


©
Tyler Olson_shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat hohe Anforderungen an eine Patientenverfügung gestellt. So sollten in einer Patientenverfügung mögliche Krankheitsbilder und die bei ihrem Vorliegen verlangten ärztlichen Behandlungen so gut wie möglich konkretisiert werden. Allgemeine Anweisungen, wie z.B. die „Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen“ oder die Bitte um „ein menschenwürdiges Sterben“ erfüllen die Anforderungen an eine Patientenverfügung  nicht.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Vorsorge | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Vertrauensperson spielt wichtige Rolle

Unternehmertestament ist ein Muss


©
Dream Perfection_shutterstock.com

Notarkammer Berlin. Unternehmer verdrängen häufig die Notwendigkeit, sich rechtzeitig Gedanken über eine Nachfolgeregelung für ihr Unternehmen zu machen und ihren „letzten Willen“ von einem Notar beurkunden zu lassen. Hinterlässt ein Unternehmer weder Testament noch Erbvertrag, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Jeder Erbe ist entsprechend seiner Erbquote auch an einem zum Nachlass gehörenden Unternehmen beteiligt. Es ist deshalb sinnvoll, dass der Unternehmer möglichst frühzeitig bestimmt, welcher der Erben das Unternehmen übernehmen soll.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erbrecht | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Unternehmertestament ist ein Muss

Der verlorene Grundschuldbrief

 
©
LightField Studios_shutterstock.com

Westfälische Notarkammer. Wer plant, eine bereits abgezahlte und schuldenfreie Immobilie zu verkaufen, sollte unbedingt vorab prüfen, ob die im Grundbuch eingetragene Grundschuld bereits gelöscht worden ist. Stellt sich nämlich während des Verkaufs heraus, dass das Grundbuch nicht lastenfrei ist, kann dies den Verkaufsprozess erheblich verzögern.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Immobilienrecht | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Der verlorene Grundschuldbrief