Geheime Testamente – oft übersehen

Versteckte Testamente werden leicht übersehen.
Im Geheimen aufbewahrt nützt ein Testament nicht viel.
© shutterstock.com_BPTU

Notarkammer Berlin. Streit kommt in den besten Familien vor. Erbauseinandersetzungen gehören dabei zu den unerfreulichsten Streitigkeiten überhaupt. Sie werden mit unerbittlicher Härte vor Gericht geführt. Ein vom Notar beurkundetes Testament kann dies verhindern. Doch ein notarielles Testament kostet Geld. Weiterlesen

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Insolvenz: Firmenbestattung keine Lösung

Insolvente Geschäftsführer können ihrer Verantwortung nicht mittels sogenannter Firmenbestatter entfliehen.
In schwierigen Situationen bieten unseriöse Anbieter scheinbar
Lösungen. © shutterstock_Stokkete

Westfälische Notarkammer. Sobald ein Insolvenzgrund vorliegt, muss ein Geschäftsführer einer GmbH beim Amtsgericht unverzüglich die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen. Kommt der Geschäftsführer seiner gesetzlichen Pflicht nicht nach, so macht er sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar. Durch die unterlassene Antragstellung wird zugleich auch zivilrechtlich die persönliche Haftung gegenüber den Gläubigern des Unternehmens begründet. Das wird auch nicht verhindert, wenn die Firma von einem “Firmenbestatter” übernommen wird. Weiterlesen

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Den Nachlass gut planen

Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft. Ein Notar berät, um Streit unter den Erben zu vermeiden.
Der hinterbliebene Ehepartner muss das Erbe oft mit anderen
teilen. © shutterstock_Photographee.eu

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Wenn der Nachlass eines Verstorbenen schlecht oder gar nicht geplant ist, birgt ein Todesfall großes Streitpotenzial für die Erben. Zukünftige Erblasser sollten sich daher über mögliche Probleme beim Vererben genauso im Klaren sein wie die Erben in einer Erbengemeinschaft. Weiterlesen

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Testaments-TÜV

Jeder sollte sein Testament in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Bei jungen Familien liegt der Fokus meist auf den Kindern –
auch wenn es um die Vorsorge geht. © shutterstock__Jack Frog

Notarkammer Berlin. Unser Auto bringen wir ganz selbstverständlich regelmäßig zum TÜV – um weiter sicher damit zu fahren und weil es so vorgeschrieben ist. Eine Pflicht, sein Testament regelmäßig kontrollieren zu lassen und auf den neuesten Stand zu bringen, gibt es nicht. Doch unsere persönlichen Verhältnisse und die Rechtslage verändern sich ständig. Ein „Testaments-TÜV“ lohnt sich daher ebenso. Weiterlesen

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Kinder vom Erbe ausschließen

Möchten Erblasser nahe Verwandte vom Erbe ausschließen, sollte die Pflichtteilsansprüche kennen.
Die Nachkommen zu enterben, ist ein schwerer Schritt.
© shutterstock_Ruslan Guzov

Westfälische Notarkammer. Die geliebte Tochter, der ungeliebte Sohn – nicht immer möchten Erblasser ihre engsten Verwandten auf gleiche Weise im Testament als Erben einsetzen. Möchte der Erblasser einen nahen Verwandten vom Erbe ausschließen, so muss er dies im Testament deutlich zum Ausdruck bringen. Er kann beispielsweise einen Alleinerben benennen und somit alle anderen Verwandten enterben oder er erklärt, dass eine Person vom Erbe ausgeschlossen werden soll. In einem solchen Fall erben auch die Kinder und Kindeskinder der betroffenen Person nicht mehr. Es sei denn der Erblasser erklärt im Testament, dass die Abkömmlinge nicht vom Erbe ausgeschlossen werden sollen. Weiterlesen

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Bessere Möglichkeiten für Regenbogenfamilien

Seit Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten und damit auch gemeinsam ein Kind adoptieren.
Schwule Paare können ein Kind nun gemeinsam adoptieren.
© shutterstock_Monkey Business Images

Notarkammer Berlin. Gleichgeschlechtliche Paare dürfen seit Oktober 2017 auch in Deutschland heiraten. Damit gewährt der Staat homosexuellen Paaren die gleichen Rechte wie heterosexuellen. Bereits eingetragene Lebenspartnerschaften bleiben bestehen, können jedoch beim Standesamt in eine Ehe umgewandelt werden. Diese Umwandlung muss von beiden Partnern gleichzeitig und persönlich erfolgen. Lebenspartnerschaften können nun nicht mehr beim Standesamt eingetragen werden. Lebenspartnerschaftsverträge, die die Lebenspartner notariell abgeschlossen haben, behalten nach Umwandlung in eine Ehe als Eheverträge weiterhin Gültigkeit. Weiterlesen

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Vorsicht vor Firmenbestattern

Sogenannte Firmenbestatter bieten gegen Zahlung Hilfe für insolvenzbedrohte Unternehmen. Dies ist unseriös.
Droht die Insolvenz, ist die Verzweiflung meist groß.
© shutterstock_SFIO CRACHO

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. In Krisenzeiten gibt es immer wieder Organisationen, die gerade aus der Not Anderer Profit schlagen wollen. So auch die Firmen, die mit Anzeigen wie “GmbH in Not? Raus aus der persönlichen Haftung! Sichern Sie ihre Existenz und ihren guten Namen!” auf sich aufmerksam machen. Hier ist größte Vorsicht geboten! Weiterlesen

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Neue Pflichten für Bauträger

Bauträger sind verpflichtet, Baubeschreibung und Planungsunterlagen zu übergeben.
Der Hausbau mit einem Bauträger verläuft nicht immer sorgen-
frei.© Radovan1_shutterstock

Westfälische Notarkammer. Mit der Reform des Bauvertragsrechts sind Bauträger seit Januar 2018 gesetzlich verpflichtet ist, dem privaten Bauherrn eine Baubeschreibung zu übergeben. Die Baubeschreibung und der Bauträgervertrag müssen verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Hauses bzw. zur Dauer der Bausauführungen beinhalten. Sollte das fehlen, muss der Bau innerhalb der objektiv erforderlichen Zeit fertiggestellt werden. Falls es Zweifel bei der Auslegung des Vertrags geben sollte, geht dies zu Lasten des Bauträgers. Der Notar wird selbstverständlich die Baubeschreibung mitbeurkunden, sodass sie Teil des notariellen Vertrages wird. Doch Vorsicht: Da auch beim Bauträgervertrag nur das gilt, was der Notar beurkundet hat, sollte der Bauherr beim Notartermin ein Auge darauf haben, dass in die Baubeschreibung tatsächlich alles aufgenommen wird, was er im Bauwerk verwirklicht sehen möchte. Weiterlesen

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Der einfachste Weg zur Scheidung

Mit einer Trennungs- oder Scheidungsfolgenvereinbarung können Paare teure Gerichtskosten umgehen.
Bei Trennung oder Scheidung ist es ratsam, eine außergericht-
liche Lösung anzustreben. © shutterstock_Josep Suria

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Bis dass der Tod uns scheide – dieses Versprechen geben sich zwei Menschen, wenn sie heiraten. Trennen sich die Eheleute, scheitert ein Lebensplan. Zu der emotionalen Belastung kommt, dass wichtige finanzielle und wirtschaftliche Fragen geklärt und Entscheidungen getroffen werden müssen. Dazu zählen unter anderem Unterhaltsansprüche, die Aufteilung des Hausrats, die Auflösung eines gemeinsamen Testaments oder Vermögens- und Zugewinnausgleichansprüche. Hat das Paar gemeinsame minderjährige Kinder, muss es zudem Fragen des Sorge- und Umgangsrechts klären. Weiterlesen

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Notarielle Vollmachten bieten Vorteile

Notarielle Vollmachten haben Vorteile.
Ein Notar bestätigt die Geschäftsfähigkeiten seines Mandanten.
© shutterstock_Africa Studios

Notarkammer Berlin. Viele denken, eine Vollmacht sei nur dann wirksam, wenn sie notariell beglaubigt oder beurkundet wird – doch das ist in den meisten Fällen kein Muss. Zwingend ist eine notarielle Vollmacht im Zusammenhang mit Grundstückverträgen. Meist jedoch genügt ein privatschriftliches Dokument. Allerdings ist die notarielle Form ratsam, vor allem wenn der Vollmachtgeber hochbetagt ist oder wenn aus anderen Gründen Anlass besteht, seine geistige Gesundheit in Zweifel zu ziehen. Wer zu einem Notar geht und seine Geschäftsfähigkeit beim Ausstellen der Vollmacht bestätigen lässt, vermindert das Risiko, dass die Vollmacht von einem Dritten nicht anerkannt wird. Weiterlesen

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